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Aufnahmekriterien Heimgruppen

 

Wir nehmen Jungen und Mädchen auf, die im ambulanten oder teilstationären Bereich nicht oder noch nicht ausreichend gefördert werden können.

Sie sind fähig, das öffentliche Schulsystem mit Schule für besonderen Förderbedarf, Grund- und Hauptschulen, Wirtschafts- und Realschulen und Gymnasien zu besuchen, oder können in absehbarer Zeit darauf vorbereitet werden.

Bei diesen Kindern und Jugendlichen ist häufig die seelische und/oder soziale Entwicklung verzögert oder gestört.

 

Dies kann sich äußern in:

 

Þ      Verhaltensstörungen mit körperlicher Symptomatik

Þ      Auffälligkeiten im emotionalen Bereich, wie starken Stimmungsschwankungen, hohem Erregungsniveau

Þ      Orientierungslosigkeit in der Lebensplanung

Þ      Sozialen Verhaltensauffälligkeiten, Aggressionen, Erziehungsschwierigkeiten

Þ      Beeinträchtigungen im Tätigkeits- und Leistungsbereich, hier besonders Schulversagen

 

 

Aufnahme

 

Nach dem Bearbeiten der Aufnahmeanfrage laden wir das Kind, den Jugendlichen mit seinen Eltern/Bezugspersonen ein. Es soll nach Möglichkeit von der/dem MitarbeiterIn des zuständigen Jugendamtes begleitet werden. Der Besuch dient dem gegenseitigen Kennenlernen. Die Eltern werden über die Gegebenheiten des Hauses informiert. Form und Inhalt der Zusammenarbeit werden abgeklärt.

Die Entscheidung über die Aufnahme trifft das Gruppenteam mit der Leitung in der Regel am Vorstellungstag. Sie wird umgehend mitgeteilt.

 

 

Aufnahmeunterlagen

 

Zur Aufnahme liegen vor/werden mitgebracht:

 

Þ      Krankenversicherungsnachweis

Þ      Persönliche Papiere wie Impfbuch, Ausweis, Geburtsurkunde, Schulzeugnisse

Þ      Die Eltern erhalten eine Mitteilung, welche Dinge des täglichen Bedarfs zur Aufnahme gewünscht werden.